Autor Thema: Filmübergänge  (Gelesen 1036 mal)

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Filmübergänge
« Antwort #1 am: 29.November 2016, 14:55 »
Übergänge einfügen
Methoden:

   1. Das gewünschte Asset aus der Bibliothek laden. Einen Übergang mit dem Mauszeiger markieren, anfassen und am gewünschten Clipübergang fallen lassen.
   2. Mit der Maus am oberen Teil der Clipschnittstelle (Linie wird grün) nach links (Ausgang) oder rechts (Eingang) ziehen. Die Ecke klappt um.
   3. Scrubber im linken oder rechten Bereich eines markierten Clips positionieren. Kontextmenü öffnen und Eingangs- oder Ausgangsübergang auswählen.

Vorgehensweisen:
   Grundeinstellungen

   In den Einstellungen bei Projekteinstellungen die Standardlänge für Überblendungen einstellen.
   Es empfiehlt sich, die am meisten genutzte Länge für Übergänge einzutragen. Beispiel: 01:50 s
   Hier in der Voreinstellung beträgt die Dauer Sekunden. Der Übergang ist 1,5 Sekunden lang.


   Soll die Länge des Überganges nachträglich verändert werden, geht das über das Kontextmenü "Überblendeffekte/Editieren"


   Darauf öffnet sich das Einstellfenster

   Zunächst bekommt man angezeigt, welcher Übergang eingefügt wurde und dazu die Zeit.
   Hier in dieser Einstellung muss unbedingt beachtet werden, dass die Zeit vor dem Doppelpunkt Sekunden anzeigt, die Zeit danach aber in Frames/Bildern angezeigt wird.
   Im Beispiel: Dauer 1 Sekunde und 25 Frames. Das sind bei Material in 50p entspr. 0,5 Sekunden Der Übergang ist 1,5 Sekunden lang, wie in der Voreinstellung.
   Bei Material mit 25p wären es 1Sekunde (Anzeige springt auf 02:00 und bei einer Voreinstellung von 1,5 s würde hier die Zahl 01:12 oder o1:13 erscheinen.
   Diese Unterscheidungen sind wichtig und man sollte sich dies einprägen.

   Ergebnisse:
   1. Wird der Übergang mit der Maus aus der Bibliothek in den Clip gezogen, beträgt die Länge die Zeit, wie in den Voreinstellungen eingetragen
   2. Formt man den Übergang mit der Maus, indem die Ecke gezogen wird, erscheint eine Zeiteinblendung, an der man sich orientieren kann.
   Die exakte Einstellung kann dann über das Kontextmenü "Editieren" erfolgen.
   3. Bei Einfügung über das Kontextmenü "Ein-/Ausblendung" entspricht die Länge ebenfalls der in den Voreinstellungen.

Spezielle Details
   Der angewendete Übergang wird durch eine umgeklappte Ecke angezeigt (Eselsohr). Beim Darüberfahren mit der Maus wird angezeigt, welcher Übergang eingefügt wurde. Zudem öffnet sich ein Pulldown-Menü mit entsprechendem Eintrag.

   Einfügung über Kontextmenü
   Scrubber in den vorderen oder hinteren Bereich eines Clips/Fotos setzen und Kontexmenü wählen


   Eintrag "Eingangsüberblendung/Ausgangsüberblendung" wählen
   Das nächste Fenster öffnet sich. Hier "Hinzufügen" wählen und ohne weiteren Klick ins 3. Fenster wechseln.
   Hier sind bereits die am meisten verwendeten Übergänge hinterlegt und wählbar. Es ist kein Rückgriff auf die Bibliothek erforderlich
   Durch Anklicken wird der gewählte Übergang als Ausgangsüberblendung in vorgewählter Länge eingefügt.
   Mittels Mauszeiger wird im Pulldown-Menü die Länge und die Art des Überganges angezeigt.


   Änderungen können wiederum über das Kontexmenü vorgenommen werden.
 
 

   Riffelung (Vervielfältigung)
   Soll ein Übergang nachträglich in mehrere Clips/Fotos eingefügt werden lässt sich das einfach bewerkstelligen.
   Alle in Frage kommenden Clips/Fotos werden markiert.
   Im Übergang, der vervielfältigt werden soll, wird das Kontextmenü geöffnet und "Riffelung" gewählt.
   Der Übergang ist jetzt in allen markierten Clips/Fotos.
 

   Ist bereits im Vorfeld bekannt, dass ein Effekt in mehrere/alle Übergänge eingefügt werden soll, werden die Clips/Fotos bereits zuvor markiert
   Erst nach der Markierung wird ein Übergang eingefügt. Dieser Übergang wird dann sofort in alle Clips/Fotos eingefügt – ohne den Befehl Riffelung.

   Besonderheiten bei Eingangs- und Ausgangsüberblendung
   Eine Ausgangsüberblendung wird am Ende eines Clips gesetzt und erfolgt im Einfügemodus.
   Das bedeutet, dass vom folgenden Clip der Anfang des Folgeclips mit voller Länge des Überganges in den vorherigen Clip hineingezogen wird.
   Hat der Übergang eine Länge von 1 Sekunde, wird der Folgeclip augenscheinlich 1 Sekunde kürzer und alle weiteren Clips rutschen automatisch nach.
   Das hat zur Folge, dass bereits eingefügte Titel, Texte und Musik in der Positionierung nicht mehr stimmen.
   Daher empfiehlt sich eine Ausgangsüberblendung nur, wenn der Film noch auf der Bildspur in Bearbeitung ist und nach hinten alles offen.


   Eine Eingangsüberblendung wird am Anfang eines Clips gesetzt.
   Hier wird vom vorhergehenden Clip Material in den Übergang hineingezogen. Dadurch wird die Clip- und Filmlänge nicht beeinflusst.
   Dies geschieht jedoch nur dann fehlerfrei, wenn der Clip zuvor noch die entsprechende Framereserve hat, denn der vorangehende Clip wird um den Betrag der Länge des Überganges verlängert.
   Ist nicht ausreichend Filmmaterial vorhanden, erfolgt die Verlängerung als Standbild. Der Bereich mit dem Standbild im Übergang erscheint rosa.

   Dies ist kein Weltuntergang. Man darf sich nur nicht wundern, wenn dann im Übergang Frames als Standbild erscheinen.


   Merke: Clips sollten stets so lang sein, dass man sie nicht vom ersten bis zum letzten Frame benutzt / benutzen muss – (Schnittreserve einplanen)
   (s. hierzu auch die entspr. Ausführungen unter Filmen).

Ist es erforderlich, nachträglich in einem fertigen Projekt noch Übergänge einzufügen, wechselt man in den Überschreibmodus.
In diesem Modus gibt es keine Verschiebungen in der Timeline. Alle Clips, zugeordnete Effekte, Musik und Texte verbleiben an ihrer Position.
Der Nachteil: Sowohl bei Eingangs-, wie auch Ausgangsüberblendungen können Standbilder entstehen, wenn im Clip kein ungenutztes Material vorhanden ist.
Generell kann noch gesagt werden, dass alle Übergänge im Verhältnis 50 : 50 ablaufen, d. h., dass in der Mitte jeder Clip in gleicher Deckkraft vorliegt.

Nun sollten alle Unklarheiten ausgeräumt sein. Falls nicht gilt wie immer unser Motto: Bei Fragen >> einfach fragen!

LG, das PinnacleHelpTeam

LG Heinz